Geschmackssinn

Geschmackssinn

GeschmackssinnAls Geschmackssinn, oder auch gustatorische Wahrnehmung, wird das subjektive Erleben von Geschmäckern, sprich der verschiedenen Aromen einer Sache bezeichnet. Im Sinne der natürlichen Überlebensfähigkeiten ist der Geschmackssinn eine Prüfung von Lebensmitteln auf ihre Gefahr vor der eigentlichen Aufnahme. Die Sinneszellen für die Wahrnehmung von Geschmäckern liegen beim Menschen hauptsächlich im Mund- und Rachenraum. Es gibt fünf sogenannte Grundqualitäten für Geschmäcker. Die Qualitäten sauer und bitter sind in der Natur Anzeichen für schlechte, verschimmelte oder auf sonstige Weise negativ beeinflusste Speisen, während die Qualitäten salzig, süß und umami einem Menschen die Möglichkeit geben, eine Speise grob nach ihrem Gehalt an wichtigen Elementen wie beispielsweise Mineralien zu kategorisieren. Diese Sinneswahrnehmung spielt seit Urzeiten eine wichtige Rolle für die Lebenserhaltungsfähigkeit und den Genuss der Menschen.

Der im Volksmund als „Geschmack“ bezeichnete Sinneseindruck setzt sich jedoch nicht nur aus den oben genannten gustatorischen Qualitäten zusammen, sondern auch Konsistenz und Temperatur eines Stoffes spielen hier eine wichtige Rolle. Geschmack in dieser Form ist für den Menschen ein sensorisch sehr wichtiges Gefühl, aus dem ungeheurer Genuss entstehen kann. Eine Speise als „lecker“ zu bezeichnen, wäre ohne den Geschmackssinn unmöglich. Die subjektive Einordnung von Geschmäckern in positive und negative Kategorien variiert von Person zu Person.

Beim „dinner in the dark“ essen Sie, wie der Name schon sagt, im Dunkeln. Sie können also nichts sehen, visuelle Wahrnehmung der Speisen ist also unmöglich. Dadurch konzentriert sich ihr Gehirn automatisch mehr auf die anderen Sinnesreize wie Geschmack oder Geruch und Sie können sich auf diese konzentrieren. Sie werden auf eine gänzlich neue Art und Weise Ihre Speisen erfahren und genießen. Beim Essen im Dunkeln nehmen Sie die geschmacklichen Qualitäten einer Speise wesentlich stärker und viel intensiver wahr als bei einem „normalen“ Abendessen. Davon abgesehen ist ein „dinner in the dark“ auch eine gänzlich ungewohnte und neuartige motorische Herausforderung, für deren Meistern sie jedoch umgehend mit beeindruckenden Sinneserfahrungen belohnt werden. Sie werden von den plötzlich in ihrem Mund auftretenden Aromen überrascht sein, da Sie natürlich vor dem Testen der Speise nicht wissen können, was sich auf ihrem Teller beziehungsweise ihrer Gabel befindet. Beeindruckende Wahrnehmung von Geschmack auf eine gänzlich neuartige Weise ist die Folge dieser Situation.

Bildquelle: Uwe Wagschal  / pixelio.de

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